Entstehung

 

 

Laut der Migräneforschung der letzten Jahre ist Migräne genetisch bedingt und individuelle Auslöser (Trigger) führen zu einem Migräneanfall.
Ein Schaden im Gehirn entsteht durch einen Migräneanfall nicht!

Migräne entsteht durch veränderte Signalübertragung und Störung der Energieversorgung von Nervenzellen im Gehirn.

 

Häufige Symptome sind:

  • einseitige, heftigste Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Licht- Geruchs – und Geräuschempfindlichkeit

 

Forscher entdeckten, dass Migränepatienten durch eine Besonderheit der Reizverarbeitung im Gehirn gekennzeichnet sind. Ihr Nervensystem steht ständig unter »Hochspannung«. Reize werden früher und schneller vom Gehirn aufgenommen und flinker verarbeitet. Warum das Gehirn von Migränepatienten anders schaltet ist noch weitgehend unbekannt.

Bei zu schneller oder zu lang andauernder Erregung der Nervenzellen kann eine Überlastung oder ein Zusammenbruch der Energieversorgung die Folge sein. Die Steuerung der Nervenfunktionen entgleist. Schmerzauslösende Botenstoffe werden von den Nervenzellen ungehindert freigesetzt und verursachen die hämmernden Migränekopfschmerzen.